Tag-Referenz¶
Diese Seite erklärt jeden Tag, was er abdeckt und warum er für die Verdauungsgesundheit wichtig sein könnte.
Zugesetzter Zucker¶
Was er abdeckt: Süßstoffe, die Lebensmitteln und Getränken über ihren natürlichen Zuckergehalt hinaus zugesetzt werden.
Beispiele: Süßigkeiten, Limonade, gesüßte Kaffeegetränke, Kekse, Kuchen, Eis, Fruchtjoghurt, Frühstückscerealien.
Warum es wichtig ist: Zugesetzter Zucker kann Gärung im Darm verursachen, was zu Blähungen, Gas und Durchfall führt – besonders in großen Mengen.
Alkohol¶
Was er abdeckt: Bier, Wein, Spirituosen und Cocktails.
Beispiele: Bier, Wein, Whisky, Wodka, Aperol Spritz, Radler, Cocktails.
Warum es wichtig ist: Alkohol reizt die Darmschleimhaut und kann zu Dehydrierung und Entzündungen führen. Er beeinflusst die Darmflora und kann bestehende Empfindlichkeiten verschlimmern.
Hinweis: Verschiedene Sorten wirken bei verschiedenen Menschen unterschiedlich. Bier enthält Gluten; Wein enthält Sulfite; süßliche Cocktails kombinieren mehrere Auslöser.
Künstliche Süßstoffe¶
Was er abdeckt: Zuckerersatzstoffe und Zuckeralkohole.
Beispiele: Light-Getränke, zuckerfreier Kaugummi, „Zero"-Getränke, Proteinriegel, zuckerfreie Süßigkeiten, manche Medikamente.
Warum es wichtig ist: Zuckeralkohole (Sorbit, Xylit, Erythrit, Mannit) können osmotischen Durchfall verursachen, indem sie Wasser in den Darm ziehen. Sie sind bekannt für Gas, Blähungen und abführende Wirkungen.
Hinweis: Achte auf Zutaten, die auf „-ol" enden (Sorbit, Mannit, Maltit). „Zuckerfrei" bedeutet oft Zuckeralkohole.
Koffein¶
Was er abdeckt: Ein Stimulans, das in Kaffee, Tee, Energy-Drinks und manchen Limonaden vorkommt.
Beispiele: Kaffee, Espresso, Schwarztee, Grüntee, Matcha, Cola, Energy-Drinks, dunkle Schokolade.
Warum es wichtig ist: Koffein beeinflusst die Darmmotilität – es kann die Verdauung beschleunigen und Dringlichkeit oder weichen Stuhl verursachen. Es kann auch Sodbrennen verschlimmern.
Hinweis: Koffeinfreier Kaffee enthält noch geringe Mengen Koffein. Kräutertee (Kamille, Pfefferminze) ist koffeinfrei.
Kohlensäurehaltige Getränke¶
Was er abdeckt: Jedes Getränk mit zugesetzter Kohlensäure.
Beispiele: Limonade, Sprudelwasser, Selters, Bier, Sekt, Kombucha.
Warum es wichtig ist: Das Kohlendioxid, das die Bläschen erzeugt, kann Gas, Blähungen und Aufstoßen verursachen. Bei manchen verschlimmert Kohlensäure Reflux.
Hinweis: Selbst einfaches Sprudelwasser kann bei empfindlichen Personen Probleme verursachen.
Kreuzblütler-Gemüse¶
Was er abdeckt: Gemüse aus der Brassica-Familie, bekannt für ihre Schwefelverbindungen.
Beispiele: Brokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl, Kohl, Grünkohl, Pak Choi, Rucola.
Warum es wichtig ist: Diese Gemüse enthalten Raffinose und Schwefelverbindungen, die Darmbakterien vergären und dabei Gas und Blähungen produzieren. Kochen kann diesen Effekt reduzieren, aber nicht eliminieren.
Hinweis: Trotz der Gasbildung sind Kreuzblütler-Gemüse sehr nährstoffreich. Das Problem ist normalerweise Unbehagen, kein Schaden.
Milchprodukte / Laktose¶
Was er abdeckt: Milch und alles, was daraus hergestellt wird.
Beispiele: Milch, Käse, Joghurt, Sahne, Butter, Eis, Molkenprotein, Sahnesaucen.
Warum es wichtig ist: Laktoseintoleranz ist verbreitet. Ohne genug Laktase-Enzym verursachen Milchprodukte Blähungen, Gas, Krämpfe oder Durchfall – normalerweise innerhalb weniger Stunden.
Hinweis: Gereifte Käse (Cheddar, Parmesan) und Butter haben sehr wenig Laktose. Wenn du diese verträgst, aber nicht Milch, ist das eine nützliche Information.
Eier¶
Was er abdeckt: Hühnereier und Lebensmittel, die sie enthalten.
Beispiele: Rührei, Omeletts, Mayonnaise, Backwaren, Nudeln, manche Saucen.
Warum es wichtig ist: Eiprotein-Empfindlichkeit kann Verdauungssymptome wie Blähungen, Übelkeit oder Krämpfe verursachen. Das ist anders als eine echte Eierallergie.
Hinweis: Manche Menschen reagieren auf Eiweiß, aber nicht auf Eigelb, oder umgekehrt.
FODMAPs¶
Was er abdeckt: Fermentierbare Oligosaccharide, Disaccharide, Monosaccharide und Polyole – kurzkettige Kohlenhydrate, die im Darm vergären.
Beispiele: Zwiebeln, Knoblauch, Äpfel, Birnen, Wassermelone, Weizen, Milch, Honig, Bohnen, Linsen, Pilze, zuckerfreie Produkte.
Warum es wichtig ist: FODMAPs füttern Darmbakterien schnell, produzieren Gas und ziehen Wasser in den Darm. Menschen mit Reizdarmsyndrom finden oft deutliche Erleichterung, wenn sie FODMAP-reiche Lebensmittel reduzieren.
Hinweis: Dies ist eine breite Kategorie mit vielen Unterkategorien. Nicht alle FODMAP-reichen Lebensmittel betreffen jeden gleich – Tracking hilft, deine spezifischen Auslöser zu identifizieren.
Gluten¶
Was er abdeckt: Ein Protein, das in Weizen, Gerste, Roggen und deren Derivaten vorkommt.
Beispiele: Brot, Nudeln, Bier, Cracker, Weizenmehl-Tortillas, Sojasauce, die meisten Backwaren, panierte Speisen.
Warum es wichtig ist: Menschen mit Zöliakie oder Glutensensitivität erleben Verdauungssymptome, Müdigkeit oder Entzündungen. Symptome können Stunden oder sogar einen Tag später auftreten.
Hinweis: „Weizenfrei" bedeutet nicht immer glutenfrei. Hafer ist von Natur aus glutenfrei, aber oft kreuzkontaminiert.
Fettreich¶
Was er abdeckt: Lebensmittel mit erheblichem Fettgehalt, besonders frittierte oder fettige Speisen.
Beispiele: Pommes, Schnitzel, Bratwurst, Currywurst, cremige Saucen, Käse, fette Fleischstücke, Gebäck.
Warum es wichtig ist: Fett verlangsamt die Verdauung und kann Blähungen, Übelkeit oder Unbehagen verursachen. Es kann Gallenblasenprobleme auslösen und Sodbrennen verschlimmern.
Hinweis: Die Art des Fetts ist weniger wichtig als die Menge für die meisten Verdauungssymptome. Avocado und frittiertes Essen können beide in großen Mengen Probleme verursachen.
Histaminreich¶
Was er abdeckt: Lebensmittel, die natürlich reich an Histamin sind oder Histaminfreisetzung auslösen.
Beispiele: Gereifter Käse, fermentierte Lebensmittel (Sauerkraut, Kimchi), gepökelte Wurst, Räucherfisch, Essig, Alkohol, Tomaten, Spinat, Avocado.
Warum es wichtig ist: Manche Menschen haben Schwierigkeiten, Histamin abzubauen, was zu Symptomen wie Hautrötung, Kopfschmerzen und Verdauungsproblemen führt. Dies wird manchmal Histaminintoleranz oder Mastzellaktivierung genannt.
Hinweis: Frische ist wichtig – Histamin baut sich auf, wenn Lebensmittel altern. Reste haben mehr Histamin als frisch gekochte Mahlzeiten.
Unlösliche Ballaststoffe¶
Was er abdeckt: Ballaststoffe, die sich nicht in Wasser lösen und dem Stuhl Volumen verleihen.
Beispiele: Weizenkleie, Vollkornprodukte, Nüsse, Samen, Gemüseschalen, Sellerie, Mais.
Warum es wichtig ist: Während Ballaststoffe generell gesund sind, kann zu viel unlösliche Ballaststoffe – besonders wenn du nicht daran gewöhnt bist – Durchfall, Krämpfe oder Dringlichkeit verursachen.
Hinweis: Ballaststoffe langsam zu erhöhen gibt deinem Darm Zeit, sich anzupassen. Lösliche Ballaststoffe (Hafer, Bananen) sind normalerweise sanfter.
Hülsenfrüchte / Bohnen¶
Was er abdeckt: Bohnen, Linsen, Erbsen und Erdnüsse.
Beispiele: Schwarze Bohnen, Kidneybohnen, Linsen, Kichererbsen, Hummus, Erdnüsse, Erdnussbutter, Edamame.
Warum es wichtig ist: Hülsenfrüchte enthalten Oligosaccharide, die Menschen nicht vollständig verdauen können. Darmbakterien vergären sie und produzieren Gas und Blähungen.
Hinweis: Bohnen einweichen, abspülen und gründlich kochen kann Gas reduzieren. Dosenbohnen können weniger Probleme verursachen als getrocknete.
Nachtschattengewächse¶
Was er abdeckt: Pflanzen aus der Solanaceae-Familie, die Alkaloide enthalten.
Beispiele: Tomaten, Kartoffeln, Paprika, Peperoni, Auberginen, Paprikapulver, Cayenne.
Warum es wichtig ist: Manche Menschen berichten, dass Nachtschattengewächse Darmreizungen, Gelenkschmerzen oder Entzündungen verursachen. Der Zusammenhang ist nicht vollständig verstanden, aber Tracking kann zeigen, ob du empfindlich bist.
Hinweis: Nachtschatten-Empfindlichkeit ist relativ selten, aber es lohnt sich, sie zu erkunden, wenn du unerklärliche Symptome hast.
Nüsse / Samen¶
Was er abdeckt: Baumnüsse, Erdnüsse (eigentlich eine Hülsenfrucht) und Samen.
Beispiele: Mandeln, Walnüsse, Cashews, Erdnüsse, Sonnenblumenkerne, Chiasamen, Leinsamen, Nussbutter, Tahini.
Warum es wichtig ist: Über Allergien hinaus sind Nüsse und Samen reich an Ballaststoffen und Fett, was Blähungen oder Unbehagen in großen Mengen verursachen kann. Manche Menschen haben Schwierigkeiten, sie vollständig zu verdauen.
Hinweis: Nussbutter und gemahlene Samen können leichter zu verdauen sein als ganze Nüsse und Samen.
Rotes / Verarbeitetes Fleisch¶
Was er abdeckt: Rotes Fleisch und verarbeitete Fleischprodukte.
Beispiele: Rindfleisch, Schweinefleisch, Lamm, Speck, Wurst, Bratwurst, Aufschnitt, Dönerfleisch.
Warum es wichtig ist: Rotes und verarbeitetes Fleisch wird mit Darmentzündungen in Verbindung gebracht und kann schwerer zu verdauen sein als magerere Proteine. Verarbeitetes Fleisch enthält oft Zusatzstoffe, die den Darm reizen können.
Hinweis: Die Zubereitung ist wichtig – gegrilltes, frittiertes und verarbeitetes Fleisch kann mehr Probleme verursachen als einfach gekochte magere Stücke.
Schalentiere¶
Was er abdeckt: Krebstiere und Weichtiere.
Beispiele: Garnelen, Krabben, Hummer, Muscheln, Austern, Jakobsmuscheln.
Warum es wichtig ist: Schalentiere können Histaminreaktionen auslösen und sind ein häufiges Allergen. Auch ohne echte Allergie erleben manche Menschen Verdauungsprobleme.
Hinweis: Reaktionen auf Schalentiere können von leichten Verdauungssymptomen bis zu ernsthaften allergischen Reaktionen reichen. Wenn du eine Allergie vermutest, konsultiere einen Arzt.
Soja¶
Was er abdeckt: Sojabohnen und Sojaprodukte.
Beispiele: Tofu, Sojamilch, Edamame, Sojasauce, Tempeh, Miso, viele Fleischersatzprodukte und Proteinriegel.
Warum es wichtig ist: Soja ist ein häufiges Allergen und kann Verdauungsprobleme verursachen. Es wird auch mit eosinophiler Ösophagitis (EoE) bei manchen Menschen in Verbindung gebracht. Soja ist in vielen verarbeiteten Lebensmitteln enthalten, was es leicht macht, es unwissentlich zu konsumieren.
Hinweis: Fermentiertes Soja (Miso, Tempeh, Sojasauce) kann leichter zu verdauen sein als unfermentiertes Soja (Tofu, Sojamilch).
Scharf¶
Was er abdeckt: Lebensmittel, die Chilischoten oder scharfe Gewürze enthalten.
Beispiele: Scharfe Sauce, Jalapeños, Curry, Buffalo Wings, Kimchi, Salsa, Thai-Essen, Sriracha.
Warum es wichtig ist: Capsaicin (die Verbindung, die Paprika scharf macht) kann den Verdauungstrakt reizen und Sodbrennen, Magenkrämpfe oder Dringlichkeit verursachen. Die Wirkung ist normalerweise schnell.
Hinweis: „Scharf" ist subjektiv. Tagge Lebensmittel, die sich für dich scharf anfühlen, auch wenn andere sie nicht als scharf betrachten würden.
Sonstiges¶
Was er abdeckt: Eine Auffangkategorie für Dinge, die nicht in andere Kategorien passen.
Beispiele: Ungewöhnliche Zutaten, Nahrungsergänzungsmittel, Medikamente oder Lebensmittel, die du verfolgen möchtest und die anderswo nicht abgedeckt sind.
Warum es wichtig ist: Manchmal vermutest du etwas Bestimmtes, das keinen eigenen Tag hat. „Sonstiges" lässt dich es verfolgen und sehen, ob Muster entstehen.
Tipps für die Verwendung von Tags¶
- Bestätige nur, was zutrifft – Dein Hafermilch-Latte hat Koffein, aber keine Milchprodukte
- Im Zweifel bestätige – Du kannst später immer bearbeiten, wenn du mehr erfährst
- Achte auf versteckte Zutaten – Sojasauce hat Gluten; viele Saucen haben Milchprodukte
- Verfolge, was für dich wichtig ist – Wenn du nie auf Koffein reagierst, kannst du diesen Tag überspringen
- Nutze „Sonstiges" frei – Wenn du etwas Bestimmtes vermutest, verfolge es
Siehe Tags & Zutaten für die Funktionsweise von Tags in der App.